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***** Update 12. Mai 2021: Nepal ist seit vorletzter Woche wieder im Lock-Down. Entgegen unserer Hoffnung steigen in Nepal die Infektionszahlen im Moment drastisch. Schuld ist die sogenannte indische, wohl weit aus ansteckenderer, Mutation B.1.617, die auch vor den Grenzen zu Nepal keinen Halt macht. Nun steht das Gesundheitssystem vor dem Kollaps und wieder gefährdet der Lockdown die Existenz der ärmsten Bevölkerungsschichten und die „vulnerablen“ Personengruppen, zu denen auch leprabetroffene Menschen zählen. Sollten Sie unsere Nothilfe-Maßnahmen unterstützen wollen, freuen wir uns über eine Spende unter dem Stichwort „Corono-Hilfe“ oder den Kauf eines Hilfspakets in Wert von 25 Euro, das eine vierköpfige Familie für rund 2,5 Wochen mit Grundnahrungsmittel und Kochgas versorgt. Auf www.nepra.de finden Sie weitere Informationen und auch die Möglichkeit online zu spenden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


***** Update 28. April 2021: Seit heute morgen, 6 Uhr Ortzeit, ist Nepal weitestgehend wieder im Lockdown - für mindestens 15 Tage. Bitte helft uns, zu helfen! Nepra e.V. - Spenden-Shop

***** Update 29. März 2021: In unserem "Kleinen Magazin" informieren wir über die aktuelle Lage

***** Update 24. November 2020: Auch wenn die Zeiten des harten Lockdowns vorbei sind - nach wie vor leiden die Menschen in Nepal sehr. Lt. dem deutschen Botschafter in Nepal werde das Land etwa zehn Jahre brauchen, um sich von dieser Krise zu erholen. Staatliche Hilfen könnten die Menschen nicht erwarten. Damit bleiben die Menschen stark von Hilfsorganisationen abhängig. Helfen Sie uns, die Menschen durch diese Krise zu begleiten und spenden Sie! (z. B. über unseren Partner Betterplace)

**** Update 10. September 2020: Die harten Maßnahmen der vergangenen Wochen wurden wieder etwas gelockert: Autos dürfen teilweise wieder fahren, Geschäfte haben in den Morgenstunden und am Abend geöffnet, Hotels und Restaurants können einen Take Away- oder Lieferservice anbieten. Seit heute dürfen die Mitarbeiter New SADLEs auch wieder in den Werkstätten arbeiten. Die, die können, arbeiten von zu Hause aus. Sobald New SADLE wieder erste Einnahmen erzielen kann, wird das Mindestgehalt der Mitarbeiter aufgestockt. Derzeit zahlt der Nepra e.V. einen Minimallohn, damit die Menschen überleben können. 

***Update 20. August 2020: Nach weiter steigenden Infektionszahlen hat die nepalesische Regierung gestern eine einwöchige Ausgangssperre für das Kathmandu-Tal verhängt. Erneutes Aufatmen für die Natur - die Menschen aber verzweifeln immer mehr. Bitte helfen Sie uns weiter, den Menschen in Nepal zu helfen! https://www.betterplace.org/…/p…/81578-corona-nothilfe-nepal

*** Update 12. August 2020: Mit ca. 24.000 Infizierten und 83 Todesfälle hat Nepal vergleichsweise niedrige offizielle Zahlen. Aber wie haben ja schon oft berichtet, wie verheerend die Folgen für das Land sind. Das ganze Land fokussiert sich auf Covid-19. Impfungen gegen andere Krankheiten wie Diphterie, Polie, Tuberkulose und Meningitis werden oft nicht durchgeführt. So könnte es in Zukunft zu einer erhöhten Kindersterblichkeit kommen. Zudem entscheiden sich viele Frauen für eine Hausgeburt, da sie Angst vor einer Ansteckung im Krankenhaus haben. Auch hier ist das Gesundheitsrisiko für Mütter und Kinder erhöht. 

*** Update 29. Juli 2020: Am 13. Juli fand unsere virtuelle Info-Veranstaltung "Corona in Nepal" statt. Oben stehend sind die Links zu den einzelnen Vorträgen in ihrer schriftlichen Zusammenfassung zu finden. 

*** Update 1. Juli 2020: Die Anzahl der Infizierten steigt weiter an, der Lockdown wurde jedoch etwas gelockert. Eventuell droht jedoch ein zweiter Lockdown. Die Menschen bei New SADLE sind an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Die nächste Distributionsphase von IDEA Nepal ist gestartet - auch dieses Mal mit finanzieller Unterstützung von Nepra e.V.

*** Update 2. Juni 2020: 1811 bestätigte Fälle, acht Todesfälle - Nepals Covid-19-Fälle stiegen zuletzt stark an. Deshalb wurde auch der Lockdown noch einmal vorerst bis zum 14. Juni verlängert. Der Flughafen bleibt bis mindestens Ende Juni geschlossen. Bitte helft uns, unseren Freunden in Nepal durch die Krise zu begleiten und unterstützt mit einer Spende. #danke 

*** Update 15. Mai 2020: In Nepal wurden 258 Covid-19-Fälle gemeldet. Der Lockdown wurde vorerst bis zum 18. Mai verlängert, alle nationalen und internationalen Flüge bis 31. Mai gestrichen. ***

*** Update 4. Mai  2020: Die 2. Phase der Soforthilfemaßnahmen ist abgeschlossen. Der Nepra e.V. hat IDEA Nepal finanziell dabei unterstützt, Lebensmittelpakete an Leprabetroffene zu verteilen. Damit wurden insgesamt 160 Familien in Kathmandu und auf dem Land unterstützt.

Leprabetroffene Menschen in Nepal sind aufgrund der seit 20 Tagen andauernden strengen Ausgangssperren zur Bekämpfung des Corona-Virus besonders stark gefährdet. Aufgrund ihrer Erkrankung und der damit verbundenen sozialen Ausgrenzung gehören sie zu der ärmsten Bevölkerungsgruppe Nepals. Diese sind meist auf ihre täglichen Einnahmen zum Überleben angewiesen und haben keinerlei finanziellen Reserven. Hinzu kommt die körperliche Verwundbarkeit der Betroffenen. Lepra ist eine chronische Erkrankung, die das Immunsystem dauerhaft schwächt und anfällig für Infektionen jeder Art macht. Bei vielen Betroffenen ist zudem eine kontinuierliche und professionelle Wundversorgung erforderlich, die in der aktuellen Krise nicht sichergestellt werden kann.

In dieser Woche wurde in Nepal der Lockdown um weitere zwei Wochen, bis zum 27.4 verlängert. Die Hilfsorganisation Nepra e.V. hat mit Hilfe der nepalesischen Partnerorganisationen IDEA Nepal erste Soforthilfemaßnahmen gestartet und an 70 Betroffene und ihre Familien im Kathmandu-Tal Grundnahrungsmittel wie Reis, Linsen, Mehl, Kartoffeln, Öl, Salz und Zwiebeln sowie Seife verteilt. In den kommenden Tagen werden weitere 70 Familien in entlegenen Gebieten versorgt. Die Verteilung wird von den Provinz-Komitees, die IDEA im ganzen Land etabliert hat, organisiert und durchgeführt.

In Nepal sind laut offiziellen Angaben aktuell nur 16 Menschen an COVID-19 erkrankt. Das Land ist aber aufgrund seiner geopolitischen Lage zwischen China, dem Ursprungsland der Pandemie im Norden, und Indien im Süden des Landes, besonders gefährdet. Viele Nepalesen befinden sich als Wanderarbeiter aktuell in Indien, wo sie aufgrund des dortigen Lockdowns arbeits- und meist auch obdachlos geworden sind und sich nun zu Fuß auf den Weg in ihr Heimatland machen. Besonders groß ist aktuell die Furcht, dass Covid-19 auch auf Nepal überschwappt.

Fotos bereitgestellt von Basu Dev Tiwari und IDEA Nepal, vielen Dank!